03.-05.02.2023 Schweizer Hallenjugendtag in Zürich (3)

Schweizer Hallenjugendtag - Alle guten Dinge sind 3 – Ein erfolgreicher Abschluss!

Das war ein Tag. Bereits 5.45 Uhr mussten wir aus den Schlafsäcken krabbeln. Sachen einpacken, aufräumen und Frühstücken, dann alles in den Bussen verstauen und ab in die Schwimmhalle. Bereits 7.00 Uhr standen wir vor dem Ort des Wettkampfgeschehens. Eine große Schwimmhalle mit sehr viel Platz für Sportler und Zuschauer.

Währenddessen wir uns auf das sportliche Event konzentrierten, haben unsere mitgereisten Eltern unsere Hinterlassenschaften im Pfadiheim gesammelt, alles aufgewaschen, geputzt, in die Busse verstaut und das Objekt klinisch gesäubert an den Verwalter übergeben.

Seit langem wieder einmal ein Langbahnwettkampf und für unsere Jüngsten eine Prämiere im dreifachen Sinne: Auswärtswettkampf, 50m Bahn und das erste Mal eine 50m Distanz bewältigen. Mit uns trafen noch viele andere Sportler ein. Insgesamt waren an diesem Wochenende 35 Teams aus vier Nationen und 2900 Einzel- sowie 225 Staffelstarts dabei. Eine tolle Veranstaltung auf Top-Niveau.

Wir suchten uns einen Platz, ließen die ersten Eindrücke sacken und begannen mit der Wettkampfvorbereitung. Der erste Start erfolgte 8.30 Uhr. Das Delphinschwimmen begann sehr verheißungsvoll. Mit Nora Sinang (Jg. 2015) und Hannah Rother (2015) konnten wir bei der Prämiere gleich Gold und Silber gewinnen. Alma Pelz (2014) überraschte mit einer Silbermedaille und Luna Tittmann erkämpfte sich, mit einer tollen Zeit, die Bronzemedaille. Das war ein Auftakt nach Maß! Die Jungs sind ebenfalls tolle Bestleistungen geschwommen. Auch wenn nur Fritz Brandt (2015) mit einer Bronzemedaille belohnt wurde. Beim Rückenschwimmen haben wir vor allem technisch große Fortschritte gezeigt. Trotz toller Bestzeit musste Mia Marie Wetzel (2013) mit Rang 4 zufrieden sein. Der komplette Medaillensatz bei den Mädchen erreichten Greta Engmann (2014) mit Gold, Julia Gottschalk (2014) mit Silber und Nina Seidler (2015) mit Bronze. Bei den Jungs schafften die 2015er die besten Platzierungen. Hier eroberten wir mit Fritz, Tom Hecker, Oskar und Jonas Böhm mit starken Leistungen die Plätze 2 bis 5. Unsere erfolgreichste Disziplin war das Brustschwimmen. Hier räumten wir 9 Podestplätze ab. Auch die Zeiten dazu stimmten. Ganz oben auf dem Podest standen Antonia Kühn (2015), Greta, Ferdinand Goebel (2013). Silber errangen Jonas, Julia und Nora. Dazu kamen die Bronzemedaillen für Thanos Kechagias (2015), Nina und Luna. Hier schrammten Oskar, Mia und Tom nur ganz knapp am Podest vorbei. Jetzt ließen so langsam die Kräfte und die Konazentration nach. Die kurze Nacht und die Aktionen der letzten beiden Tage machten sich bemerkbar. Obwohl alle mächtig kämpften, bliebe die Top-Leistungen aus. Was uns allerdings nicht sonderlich ärgerte. Mit Julia, Hannah und Nora waren wir trotzdem bei der Siegerehrung vertreten. Greta hätte bei den 2014er Mädchen sogar gewonnen. Nur war sie beim Start etwas zu schnell! Das war unsere einzige Disqualifikation. Bei den Jungs konnte sich Fritz, in seiner Paradedisziplin, sogar den Sieg erkämpfen. Leider verpassten auch drei Jungs den Start. Für Jonas umso tragischer, da er richtig gut Freistilschwimmen kann und damit einen möglichen Medaillengewinn verhinderte. Somit blieb er als einziger „Neuling“ ohne Medaille. Sehr schade!

In den abschließenden 4 x 50m Lagenstaffeln hofften wir auf eine Top 3 Platzierung. Am Ende wurden es zwei. Alle wuchsen noch einmal über sich hinaus und zeigten eine tolle Teamleistung. Fast alle erreichten Zeiten waren unter denen, die sie zuvor im Einzel geschwommen sind. Das Team um Mia, Ferdinand, Luna und Henry Toth (2013) siegte völlig überraschend vor den Gastgebern. Die Bronzemedaille sicherten sich hauchdünn das zweite Team mit Neele Günther (2013), Lennart Stark (2013), Ben Roßburg (2013) und Sophie Keil (2013). Die Leistungen der anderen Sportler wie Lilly Hernandez, Paul Fröhlich, Alexandra Klimant oder Milla Kult konnten sich ebenfalls sehen lassen, auch wenn sie nicht zur Siegerehrung gerufen wurden.

Insgesamt durften wir 25 Medaillen bejubeln. Das war in der Teamwertung dieses Wettkampfabschnittes (Jg.2013-2015) der erste Platz, vor dem Schwimmklub Bern, dem Schwimmverein Baar und den Gastgebern Limmat Sharks Zürich. Dementsprechend zufrieden traten wir 12.30 Uhr die Heimreise an. Fast ohne Stau trafen wir kurz vor 20.00 Uhr in Chemnitz ein.

Ein großes Dankeschön an die Sportler und an die helfenden Eltern - wir waren ein Top-Team!

 

 

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