30.06.2026 Abschlussfahrt Klasse 4 ins Elbsandsteingebirge
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- Erstellt am 01. Juli 2026 - 06.31
- Verfasst von Steffen Uhlich
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Abschlussfahrt der 4.Klasse - einmal richtig schmutzig werden
Traditionell findet kurz vor dem Ende des Schuljahres die Abschlussfahrt der Sportler der 4.Klasse statt. Diesmal unter einem anderen Vorzeichen. Dadurch, dass die Kids nicht mehr im TSP trainiert haben, sondern bereits in der WKI, waren es nur 6 Kinder, die an der Abschlussfahrt teilnahmen. Wettertechnisch hatten wir echt großes Glück. Am Vormittag kühl mit ein paar Tropfen und am Nachmittag gab es schönstes Badewetter.
In diesem Jahr stiegen wir unter die „Erde“ Eine Höhlentour war angesagt. Wir erwischten einen sehr sportlichen Gide. So wurde unsere Tour auch zu einer echten Herausforderung. Den Anmarschweg zu den Höhlen im Bilatal erfolgte mit unserem Vereinsbus. Eine echte Erleichterung. So hatten wir genügend Kraft für kriechen, klettern, hangeln oder klettern. Mit „Räubersachen“ ausgestattet und einem Rucksack inclusive Verpflegung und Getränke starteten wir unsere Tour. Sie sollte sechs Stunden gehen. Zu Beginn krochen wir in eine leichte Einsteigerhöhle, der Schwedenhöhle. Licht an und rein mit uns. Das war wirklich einfach. Die zweite Höhle war schon wesentlich anspruchsvoller. Hier musste wir uns schon beim Einstieg enorm verbiegen und uns gegenseitig helfen. Das hat übrigens hervorragend geklappt. Der Teamgeist war Spitze! Bei der Spinnenhöhle selektierte sich unsere Gruppe in Spinnengegner und solche die die Krabbeltiere sehen wollten. Drei stiegen nicht mit hinab. Bei der „Striptishöhle“ wurde es richtig eng. Daher auch der Name. Uns hat es förmlich die Hosen „abgestreift“, so eng war es dort hinein zu gelangen. Aber alle waren dabei. Insgesamt besuchten wir sechs Höhlen. Den Abschluss bildete eine echte Herausforderung. Da wir bereits zu Beginn der Meinung waren, wir wollen was erleben, hatten wir schon Klettergurte und ein Seil dabei. Das benötigten wir dann auch in der „tiefen Höhle“. Hier waren wir über eine Stunde drin. Der Abstieg erfolgte durch kriechen, klettern und auch abseilen. Da ging es freihängend acht Meter hinunter. Das mussten alle mutig sein und dem Gide vertrauen. Als alle unten waren trugen wir uns ins Höhlenbuch ein. Und nun? Wie kommen wir wieder nach oben? Natürlich mit klettern. Das war eine echter Kraftakt. Aber alle haben dies hervorragend gemeinsam gemeistert. Neben den sportlichen Herausforderungen erfuhren wir auch viel Wissenswertes über die Sächsische Schweiz, deren Gipfel, Höhlen und dem Sandstein.
Zum Saubermachen fuhren wir noch an einen Badeteich. Den hatten wir ganz für uns allein. Das Wasser war sehr warm und die Kids kaum wieder aus dem Wasser zu bringen.
Kurz vor 19.00 Uhr trafen wir wieder in Chemnitz ein. Ein wundervoller Tag, mit vielen neuen Erfahrungen und einem tollen Team ging zu Ende.












