05.-11.07.2026 Sommerlager in Schmalzgrube (4)
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- Erstellt am 08. Juli 2026 - 21.31
- Verfasst von Steffen Uhlich
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Sommerlager 2026 - und wieder durchkreuzte das Wetter unseren Tagesplan
Es ist schon frustrierend, wenn man früh aus dem Fenster schaut und es regnet. Nur gut, dass Johannes und Finn so viele Ideen für die sinnvolle Beschäftigung der Kids im Kopf haben. Nach dem gestrigen, doch sehr intensiven Tag, kamen alle ziemlich schwer aus den Federn. Entsprechend ruhig verlief das Frühstück. Heute zum Glück auch erst 8.00 Uhr.
Da wir feststellen mussten, dass unsere Zimmer einer Aufräumaktion bedurften, war dies unsere erste Aufgabe heute. Anschließend trafen wir uns in der Turnhalle um sehr kreative Spiele abzuhalten. Vorher mussten alle Teams ihr Mitspieler festlegen, ohne zu Wissen, was für sie vorgesehen war. So gab es sehr lustige Zusammensetzungen. Groß gegen Klein - Jungen gegen Mädchen - motiviert gegen nicht motiviert. Es gab Challenges im Kegeln, mit Luftballons, mit Einweganzügen, Schutzhandschuhen, Entenlaufen, Hanutaessen, Frisbeezielwerfen, im Tischtennis, im Schorletrinken oder beim Turnen. Alles sehr kreativ und lustig. Somit füllten wir den Vormittag. Dann lugte schon mal die Sonne hinter den dicken Wolken hervor.
Nach der Mittagspause ging es raus in die Natur. Frische Luft tut allen gut. Wir riefen zur Kreativchallenge. Aus Naturmaterial etwas besonderes Zusammenstellen. Team Grün entführte uns in die Antike. Im Bogenwettbewerb traf der Auserkorene in die Mitte. Mit Siegerkranz, Bogen und Pokal wurde Johannes geehrt. Dafür gab es Platzziffer 1. Ganz aktuell gestaltete das Team orange ein Fußballstation inclusive Spieler und WM-Pokal. Es gab aber auch ein Bio-Sofa und eine Hütte mit Tisch.
Jetzt wurde es noch einmal sportlich. Im Teamvergleich im Basketball, Fußball, Federball oder Ball über die Schnur konnten viele Pluspunkte für das eigene Team errungen werden. Dabei gab es solch „ideale“ Vergleiche wie die 1,90m großen Jungs von Johannes gegen die kleinen 2015er beim Basketball. Der Zufall wollte es so.
Nach dem Abendbrot war Freizeit angesagt. Viele spielten Volleyball oder Fußball oder übten sich im Turnen. Plötzlich entstand die Idee, dass vorhandene kleine Planschbecken für ein Fußbad zu nutzen. Dabei blieb es allerdings nur für eine Minute, Dann lag das erste Mädchen komplett im Wasser und kurze Zeit später planschten vierzehn Kids im 22 Grad kühlen Nass.
Am Abend merkten wir, die Teilnehmer waren heute nicht genügend gefordert. Die Nachtruhe verzögerte sich ein ganzes Stück nach hinten.












